Tja was soll ich sagen, Jerusalem hat uns jetzt nicht unglaublich begeistert, letztendlich bin ich aber sehr froh mal da gewesen zu sein. Ich war nicht darauf gefasst, wie sehr diese Stadt, zumindest der alte Teil, in arabischer Hand ist. Ich dachte das wäre ein Jüdisches Heiligtum. Ist es auch, allerdings stehen Mosheen an den wichtigsten und historischsten Punkten. Die Stadt ist immernoch hart umkämpft, jeder erhebt hier Anspruch auf seine, wahre Religion.

Im Hintergrund der Ölberg und die Auferstehungskirche, die schwarze Kuppel ist der Platz an dem Jesus laut Bibel bitterlich geweint hat, weil er schon um das Schicksal der Stadt Jerusalem wußte.

Alex vor dem Felsendom

Felsendom

Die Klagemauer - die untersten Steine der Mauer sind noch ursprüngliche Steine des Palastes von König Salomon. Männer und Frauen beten hier getrennt, an dem Stück Mauer versammelt sich der jüdische Teil der Bevölkerung um ihr Heiligtum anzubeten. Sehr interessant zu sehen, wie eine völlig andere Religion im arabischen viertel von Jerusalem ihr Allerheiligstes besucht.
Ich kann leider nicht alle Fotos hochladen, hier noch ein paar Eindrücke aus dem alten Jerusalem:

Das ist das Davidtor beim Berg Zion, man sieht hier noch die Einschüsse aus dem 6 Tage Krieg...

Bäcker vor dem Damaskus Tor

Die zwei Bilder sind vom österreischischen Hospiz in Jerusalem aus gemacht, einfach raufgehen aufs Dach, das ist wirklich ein Geheimtipp. Man sieht von dort aus über die gesamte alte Stadt!
Nach Jerusalem sind wir wieder zurück nach Tel Aviv gefahren und haben mal was gegessen. Und zwar in der Giraffe New York Style Noodles Bar.
Und am Abend waren wir mit Cousins und Cousinen aus, im Restaurant von Arik, er ist dort Geschäftsführer...

Von links: Cousine Karin, ihr Freund Ayal, Alex, Cousin Arik, seine Freundin Niva, Gernot (Alexs Bruder), ich und Cousine Efrat.
Hoffe die Namen sind alle richtig geschrieben, bei Ivar und Ayal bin ich mir nämlich nicht ganz sicher.
So das war die Kurzzusammenfassung, bis bald,
nici
wortwind - 27. Okt, 11:51